Fehler bei der SAP MCM-Migration

Wo Migrationsinstanzen an der SAP MCM Cloud scheitern.

Die SAP MCM Cloud prüft jede Migrationsinstanz streng gegen ihr Messkonzeptmodell. Wir haben Ablehnungen aus realen Migrationsläufen ausgewertet und sind auf rund 60 unterschiedliche Fehlerarten gestoßen. Das Ergebnis zeigt ein klares Muster.

Auswertung realer Migrationsläufe

Von 100 Ablehnungen betreffen 58 nur zwei Bereiche.

Messlokationen und Messaufgaben sind die häufigsten Gründe, warum die SAP MCM Cloud eine Migrationsinstanz zurückweist. Insgesamt sind wir in der Praxis auf rund 60 unterschiedliche Fehlerarten gestoßen.

~60Fehlerarten
6Fehlerbereiche
1 von 12Meldungen ohne fachlichen Hinweis
100 Ablehnungen, nach Fehlerbereich
  • Messlokationen36 %
  • Messaufgaben22 %
  • Akteure16 %
  • Berechnungsregeln15 %
  • Technische Laufzeitfehler8 %
  • Weitere Fehlerbilder3 %

Woher die Ablehnungen kommen

Sechs Fehlerbereiche, ein klares Muster

0136%

Messlokationen

Messlokationen fehlen, sind nicht eindeutig, tragen einen anderen Zweck als im Modell oder stehen ohne Messaufgaben in der Instanz.

Folge: Die Instanz wird vollständig abgelehnt.

0222%

Messaufgaben

Pflichtangaben fehlen, etwa für die Auswahl des Messverfahrens oder die Verlustwerte. Manche Instanzen werden angelegt, aber nie aktiv.

Folge: Ablehnung oder eine Instanz, die nie aktiv wird.

0316%

Akteure

Verbraucher, Erzeuger und andere Akteure fehlen, sind doppelt vorhanden oder nicht eindeutig benannt.

Folge: Die Instanz wird vollständig abgelehnt.

0415%

Berechnungsregeln

Die Formeln der Marktlokationen lassen sich nicht auflösen: Variablen bleiben leer oder eine Berechnungsregel fehlt ganz.

Folge: Die Instanz wird abgelehnt.

058%

Technische Laufzeitfehler

Meldungen ohne fachlichen Hinweis. Dahinter stecken meist unvollständige Daten, doch die Meldung verrät nicht, welche.

Folge: Ablehnung ohne erkennbaren Grund.

063%

Weitere Fehlerbilder

Doppelte Instanzen, Konflikte bei Marktlokationen, unpassende Vorranggruppen oder Stammdaten wie Einbaudaten in der Zukunft.

Folge: Die Instanz wird abgelehnt.

Anteile gerundet. Die konkreten Fehlermeldungen, ihre Ursachen und Lösungswege sind in mcm-exellerator hinterlegt.

Was das für Ihr Projekt bedeutet

Drei Erkenntnisse aus der Praxis

01

Zwei Bereiche, mehr als die Hälfte der Fehler

58 % aller Ablehnungen betreffen Messlokationen und Messaufgaben. Wer diese beiden Bereiche vor der Migration prüft, beseitigt den größten Teil der Fehler, bevor sie entstehen.

02

Jede zwölfte Meldung verrät nichts

8 % der Ablehnungen sind technische Laufzeitfehler ohne fachlichen Hinweis. Ohne passendes Werkzeug wird aus jeder dieser Meldungen eine aufwendige Fehlersuche.

03

Jede Ablehnung kostet einen Durchlauf

Die Cloud meldet Fehler erst nach der Übertragung. Jede Korrektur heißt: erneut veredeln, migrieren und auf die Rückmeldung warten.

mcm-exellerator

Diese Fehler erkennen, bevor die Cloud sie ablehnt.

mcm-exellerator prüft jede Migrationsinstanz gegen ihr Messkonzeptmodell, bevor sie übertragen wird. Erkannte Fehler kommen mit Ursache und Korrekturvorschlag, statt später als Ablehnung zurück.